Google entwickelt Programmiersprache für Browsergames

26. Januar 2018

Google drängt auf den Markt der Browsergames. Dafür entwickelt das Unternehmen aktuell die neue Programmiersprache Dart. Die Java-Version der ursprünglich in C++ entwickelten Box2D-Engine wurde in die Sprache Dart portiert. Mit der Box2D-Engine lassen sich physikalische Berechnungen für Spiele durchführen. Damit macht Google die ersten Schritte in Richtung eigener Browsergames.

60 Bilder pro Sekunde und flüssig durchlaufende Animationen sind das momentane, vielversprechende Ergebnis der DartBox2D, die jedoch noch nicht alle Möglichkeiten und Features von Dart vollständig ausschöpft. Die Demoanwendungen wurden speziell für den von Google entwickelten Chrome-Browser erstellt. Für diese Demoanwendungen ist die vorhandene Version der DartBox2D bereits bestens geeignet. Dominic Hamon aus dem "Make The Web Faster"-Team von Google möchte, dass die DartBox2D nach Fertigstellung als Vorlage für Dart-Code herangezogen werden kann.

 

Die Box2D-Engine ermöglicht die physikalischen Berechnungen, auf denen viele Browsergames beruhen. Dazu gehören Kollisionserkennungen und Flugkurvenberechnungen, wie sie auch beim beliebten Spiel "Angry Birds" des Produzenten Rovios verwendet werden.

Mit der Portierung in die neue Sprache Dart schafft Google die Voraussetzungen dafür, dass erfolgreiche Spiele entwickelt werden können. Die ersten Demos schüren die Neugier auf weitere Entwicklungen und Innovationen, die bei dem Suchmaschinen-Riesen bestimmt nicht lange auf sich warten lassen werden.