Seafight warnt Spieler vor Ausnutzung von Exploits

Seafight Exploits groß Quelle Bigpoint
13. Dezember 2014

In Seafight gab es in letzter Zeit einen Exploit, durch den sich Spieler in dem Browsergame einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Kapitänen verschaffen konnten: Auf dem Marktplatz konnten Nutzer Items sehen, die aktuell gar nicht aktiviert waren – und auch auf diese bieten und sie somit für sich bekommen.

Bigpoint, der Entwickler von Seafight, sieht dieses Verhalten der Spieler offenbar gar nicht gerne: Alle Nutzer, die sich mit dem Exploit Gegenstände verschafft haben, die sie nicht haben dürften, sollen permanent aus dem Spiel verbannt werden. Eine drastische Maßnahme, die darauf fußen soll, dass es gegen die Nutzungsbedingungen verstößt, Exploits zu benutzen.

Seafight Exploits groß Quelle Bigpoint

Die Götter in Seafight sind rachsüchtig gegenüber Exploit-Nutzern.

Eine Chance, dennoch in Seafight zu bleiben, soll reumütigen Exploitern allerdings gegeben werden: Wenn Sie sich im Spiel mit dem Marktplatz-Exploit bereichert haben, gibt Ihnen Bigpoint bis zum 19. Dezember die Möglichkeit, sich beim zuständigen Support-Team per E-Mail zu melden. Dort sollen Sie alle Items auflisten, die Sie so bekommen haben. Decken sich Ihre Angaben dann mit dem, was das Team in der Datenbank herausfinden kann, so werden lediglich die betroffenen Gegenstände entfernt, Ihr Account bleibt aber weiter aktiv.

Inwiefern Spieler oder Entwickler an der Möglichkeit von Exploits schuldig sind, lässt sich durchaus debattieren. Wenn Bigpoint eine Sicherheitslücke in Seafight belässt und Spieler diese unwissentlich nutzen, so scheint der permanente Bann übertrieben. Wenigstens lässt der Entwickler die Möglichkeit einer Begnadigung zumindest in der Theorie zu – wenn die vermeintlich Schuldigen denn noch genau wissen, wofür genau sie den Exploit verwendet haben...