Voodoo-Schilde statt Holz-Panzer: HP-System von Seafight überarbeitet

Seafight Voodoo-Schild groß; Quelle: Bigpoint/Facebook
20. Dezember 2012

Die Schiffe in Seafight wurden mit dem aktuellen Update gründlich überarbeitet. Bigpoint hat damit den Spielern einen Riegel vorgeschoben, die ihre Schiffe einfach nur mit einer gigantischen Zahl an zusätzlichen und verbesserten Holzbalken über das eigentliche HP-Maximum hinweg panzerten.

Kennen Sie das Problem? Sie fahren mit ihrem Kahn in Seafight über die sieben Weltmeere und plötzlich werden Sie von einem Feind attackiert und versenkt, der scheinbar über eine schier unendliche Zahl an Hitpoints verfügt? Dies erreichte der gegnerische Kapitän wahrscheinlich, indem er seinen Segler mit einer hohen Zahl an zusätzlichen Holzbalken verstärkte, bis die Hitpoints die eigentliche Obergrenze sprengten.

Seafight Voodoo-Schild groß; Quelle: Bigpoint/Facebook

Damit solche Holz-Panzer nicht mehr den Ozean in dem Browsergame dominieren, hat Bipoint kurzerhand das komplette HP-System überarbeitet und den automatischen Einbau von Balken gestoppt. Diese müssen nun erst via Auftrag an die Reparatur-Maate in ein Schiff eingesetzt werden, sodass die maximale HP-Grenze ihres Schiffes wieder greift.

Damit die Schiffe in Seafight nun aber nicht reihenweise sinken und die Kapitäne trotzdem noch etwas an ihrem Kahn schrauben können, wurden die Voodoo-Schilde neu eingeführt. Jeder Spieler hat für sein Schiff solch einen voll aufgeladenes Schild erhalten, der sämtliche Treffer zuerst absorbiert und erst Schaden am eigentlichen Schiff zulässt, wenn die HP des Voodoo-Schildes komplett aufgebraucht sind.

Voodoo-Schilde können aber nicht auf gewöhnliche Weise repariert werden. Um die magischen Panzerungen nach einem Kampf wieder aufzuladen, benötigen Sie Amulette, von denen es drei Sorten gibt: Ogoun, Agwe und Legba. Die beiden ersteren können Sie gegen Perlen erhalten, das Legba ist schwerer zu finden. Genauere Angaben machte das Seafight-Team zum Fundort nicht.