Zynga: Vom ständigen Zuwachs an Spielern abhängig

26. Januar 2018

Die Nutzerzahlen vom Spielehersteller Zynga sind maßgeblich für den Erfolg des Unternehmens: Zyngas Umsatz hängt nämlich davon ab, wie viele User Items in den ansonsten kostenlosen Spielen kaufen. Dafür braucht es täglich eine konstant und vor allem große Zahl an Spielern - besonders seit dem Börsengang des Spielunternehmens im Dezember. Die Analystengruppe Cowen and Company befasste sich aktuell Zynga und kam zu dem Schluss, dass die Spielerzahlen für einen Erfolgskurs sogar stetig wachsen müssen.

Schon kurz nach dem Börsengang unterschritt Zynga seinen Ausgabekurs von 10 Dollar. Doug Creutz von Cowen and Company bewertete den Börsengang noch neutral, aber die Frage, ob ein langfristiges Wachstum des Unternehmen möglich ist, stelle sich ihm zwingend. Zyngas Neuerscheinungen Hidden Chronicles oder Scramble with Friends würden die Erfolge früherer Spiel nicht wiederholen und weitaus weniger neue User gewinnen, so der Analyst.

 

Immer mehr Spieler braucht Zynga für einen Erfolgskurs.
Creutz meint, dass eine gute Bewertung an der Börse Wachstum voraussetze, was aber für das Unternehmen schwierig werden könnte. Da die neuen Spiele keine so schnellen Zuwächse an Spielern hätten, wie frühere Titel von Zynga, sei es vielmehr so, dass Zynga ständig neue Games auf den Markt bringen müsse, um die Spielerzahlen auf einer konstanten Höhe zu halten. Creutz Analyse bedeutet im Endeffekt für Zynga: Viele neue Spiele bringen nicht unbedingt ein Zuwachs an Spielern - vielleicht weil Spieler durchaus schnell wieder abspringen bei dem reichhaltigen Angebot an kostenlosen Social Games.