App im Test – Pirates of the Caribbean: Tides of War

Pirates of the Carribean Tides of War Screenshot 02
29. Mai 2017

Passend zum Kinostart des mittlerweile fünften Films aus der Reihe von Fluch der Karibik gibt es für Smartphones und Tablets die App Pirates of the Caribbean: Tides of War. Wir haben uns einmal in die Aufbau-Simulation in der karibischen Piratenwelt hineinbegeben, damit Sie sich eine Meinung bilden können.

Passend zu den Filmen beginnt Pirates of the Caribbean: Tides of War mit einem kleinen Desaster von Captain Jack Sparrow: Dessen Schiff erreicht den Hafen des Spielers im fast schon klassischen gesunkenen Zustand und zerstört dabei auch noch die Einfahrt in die Lagune. Verschiedene Charaktere leiten dann durch ein Tutorial, innerhalb dessen nicht nur die Story erklärt wird, sondern auch der erste eigene Hafen ausgebaut und das erste eigene Schiff zu Wasser gelassen wird.

Das erste Schiff läuft bald vom Stapel. Leider können wir auch als Captain der ganzen Stadt keinen eigenen Namen für die stolze Windjammer auswählen. Dafür gibt es in Pirates of the Caribbean: Tides of War die Möglichkeit, das Design der Segel anzupassen – und so einzelne Schiffe oder auch die ganze Flotte dem eigenen Geschmack anzupassen. Dabei steht eine breite Auswahl von Mustern und Farben zur Verfügung, was definitiv so einiges hermacht.

Mit dem ersten Schiff ist es nun auch möglich, die Weltkarte zu befahren und die Mannschaft auf Abenteuer zu entsenden. Auf der dreidimensionalen und ziemlich schicken Karte sind die Inseln anderer Spieler zu sehen – Anfänger mit einem Schutzschild – aber auch eine Menge Seeungeheuer und mysteriöse Orte wie Kannibaleninseln und Rohstoff-Eilande. Der Wind über dem Meer trägt hier definitiv den Duft des Abenteuers:

Schiffe fechten ihre Seeschlachten und Beutezüge in Pirates of the Caribbean: Tides of War alleine aus. Wie ihre Chancen stehen hängt von der Ausrüstung und der Mannschaftsstärke des jeweiligen Kahns ab. Schon bald ist ein zweites Schiff ausgerüstet und auf Kaperfahrt unterwegs. Kämpfe gegen Seeungeheuer sind allerdings auch zu Beginn des Spiels nicht das einzige große Abenteuer: Vor allem der stete Ausbau der eigenen Insel ist wichtig, damit die Flotte die nötige Infrastruktur im Rücken hat.

Schon bald kommt auch die erste richtige Story-Mission auf: Auf einer geheimnisvollen Insel erhalten wir von einer Seherin die Aufgabe, in die Erinnerungen von Captain Jack Sparrow einzudringen. Hier gibt es schnelle Missionen zu erledigen – an wichtigen Stationen in Jacks Leben.

Die erste Flaschenpost mit Erinnerungen führt zu dem Angriff von Captain Barbossas Geisterpiraten auf Port Royal im allerersten Film. Dieses Feature verspricht eine Menge möglicher Abenteuer, die der spätere Spielverlauf noch weiter erforschen wird.

Pirates of the Caribbean: Tides of War verspricht Aufbau-Simulation mit Piratenatmosphäre und jeder Menge Originalcharakteren aus den Filmen. Die Grafik überzeugt und die Musik ist stimmig. Langfristige Kapitäne dürften sich dann auch untereinander bekämpfen können – und so immer neue Herausforderungen aber auch Verbündete für taktische Allianzen finden.

Grundsätzlich ist das Spielen kostenlos, aber mit In-App-Käufen aufbesserbar. Sie finden Die App gibt es für iPhone und iPad im App Store und für alle Geräte mit Android im Play Store. Wenn Sie Ihre Abenteuer lieber direkt im Browser erleben möchten, bietet Pirates: Tides of Fortune ein ganz ähnliches Spielkonzept direkt für den Browser. Erleben Sie lieber actiongeladene Seegefechte ohne viel Aufbau, sei Ihnen Seafight empfohlen.