Spieletest: Big Bait

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24. Februar 2017

Das Leben ist hart an der Küste – auch in Big Bait, dem Browsergame, in dem Sie ein Fischereiimperium aufbauen? Genau diese Frage versuchen wir in diesem Test für Sie zu beantworten.

Ein Jungspund im Steuerstand

Direkt zum Start in Big Bait erschaffen wir uns zunächst unseren Avatar. Wir können dabei aus beiden Geschlechtern und einer Reihe von Hautfarben, Frisuren und weiteren Details auswählen. Leider können wir dabei keinen wettergegerbten, erfahrenen Seemann erstellen – das Spiel geht davon aus, dass wir als Anfänger natürlich noch keine große Karriere hinter uns haben, und macht uns recht jung.

Ein deutlich erfahrenerer Captain führt zunächst im Tutorial durch die Grundfunktionen von Big Bait. Dafür gibt es natürlich Belohnungen in Form von Währung und Erfahrungspunkten, die wir für den Einstieg gut gebrauchen können. Da es bereits zum Start ein Boot im Hafen gibt, können auch die ersten Fischzüge organisiert werden: Ein nahe gelegenes Fanggebiet beinhaltet Degenfische, Barsche und Karpfen.

Der Hafen als Herz des Fischereiimperiums

Im heimischen Hafen gibt es ebenfalls eine Menge zu tun, während das einsame Fischerboot seiner Aufgabe nachgeht: Die Werft kann weitere Schiffe produzieren, das Dock muss als Liegeplatz ausgebaut werden und auf dem Marktplatz lassen sich erste Nebeneinkünfte einsammeln. Ein Ausbau der Radarstation sollte zudem die Sichtweite auf der Weltkarte erweitern und so weitere Fanggründe und Häfen sichtbar machen.

Schnell erweitert ein zweites, größeres Boot unsere Fangflotte in Big Bait. Es kann doppelt so viel Fisch fangen und transportieren, wie das Erste und hört auf den Namen McFly. So rückt dann auch die Erledigung der ersten täglichen Aufgabe in greifbare Nähe – und es kommen jede Menge Erfolge auf die große Liste, die für Prestige und Erfahrungspunkte sorgen.

Big Bait macht vieles richtig: Die Fangzeiten der Boote sind genau lang genug, um noch Zeit für die Organisation von Fangquoten, den Aufbau der Hafenanlage und einen Blick in Aufgaben und Geschichte des Spiels zu lassen. Die Musik und das gelegentliche Kreischen der Möwen und das Rauschen der Wellen sorgen für maritime Stimmung und regelmäßige Erfolge motivieren für ein längeres Spiel.

Limitierender Faktor ist zwar der Treibstoff, dieser ist zu Beginn allerdings zunächst in großen Mengen vorhanden. Einem schnellen und spaßigen Einstieg in Big Bait steht also kaum etwas im Wege. Wer Aufbausimulationen mag und Lust auf ein maritimes Thema hat, der wird hier genau da abgeholt, wo er sein möchte. Probieren Sie es selber und genießen Sie das Fischerleben!