Spieletest: Conflict of Nations

Conflict of Nations Test Teaser
15. August 2017

Conflict of Nations bringt Sie in den Generalssitz einer ganzen Nation. Im modernen Krieg müssen Länder für Zufriedenheit in der eigenen Zivilbevölkerung sorgen, gegnerische Truppen abwehren und gleichzeitig eigene Streitkräfte zu Land, Wasser und zur See aufbauen. Es gibt also viel zu tun in dem Browsergame. Wie gut sich die Menge an Aufgaben darin bewältigen lässt, haben wir für Sie getestet.

Mit Rumänien die Welt erobern?

In jeder Runde von Conflict of Nations werden die Rollen auf dem Server verteilt und jeder Spieler erhält eines der Länder. Als später Zugang hatten wir dabei keine Auswahl und wurden als Staatsoberhaupt von Rumänien eingesetzt — im Jahr 1990 direkt nach dem fiktiven Ausbruch des Dritten Weltkriegs an vielen, vielen Fronten.

Das Spiel setzt uns direkt Tatsachen vor: Ungarn hat auf unserem Staatsgebiet Separatisten unterstützt, die im Westen des Landes für Unruhe sorgen. Im Rahmen einer kleinen Tutorial-Aufgabe obliegt es uns also, diesen Aufstand mit der Armee niederzuschlagen. Nun ist Ungarn allerdings unser Feind – und der Spieler der Ukraine scheint seine Gelegenheit gekommen zu sehen, uns von Nordosten her zu überfallen.

Frisch rein ins Spiel um die Vormacht

Die Rebellen aus dem Tutorial sind schnell geschlagen – nun geht es in Conflict of Nations ans eigentliche Spiel. Rumänien ist keine besonders mächtige Nation in diesem Konflikt, verfügt aber über einige größere Städte, in denen sich auch schon Militäreinheiten befinden. Die Städte können ausgebaut werden und die bestehenden Truppen könnten ausreichen, um die Angreifer aus der Ukraine abzuwehren. Da Bodentruppen in Echtzeit reisen, schicken wir in das Krisengebiet Luftunterstützung in Form von Jägern:

Auch an der Westfront gegen Ungarn kommt die Luftwaffe zum Einsatz: Hier gehen wir allerdings in den Angriff über, um uns für die Unterstützung der Separatisten zu rächen. Da die Flieger sehr schnell sind, können sie mehrere Angriffe fliegen, bevor die Bodentruppen die Stadt erreichen – richten aber auf nur wenig Schaden an, da es sich schließlich nur um Jagdflieger handelt, die nicht für den Kampf gegen Bodenziele gemacht sind.

Während die Truppen durchs Land reisen, muss das Land von Frieden auf Krieg umgestellt werden: In den Städten errichten wir Armee-Basen und Flugplätze, die sich innerhalb von ein bis zwei Tagen Echtzeit bauen lassen. In der Hauptstadt legen wir eine Bunkeranlage an. Die Forscher des Landes werden angewiesen, unsere Produktionsmöglichkeiten auf Panzerfahrzeuge und Flieger zu erweitern. Mit jedem Tag kommen hier neue Optionen hinzu.

Große Spieltiefe mit Kurzweil

Conflict of Nations bietet eine hohe Komplexität, die aber dank übersichtlicher Nutzeroberfläche und schrittweiser Einführung nicht erschlägt. Bereits nach kürzester Zeit sind wir in unserem Testspiel durch das Tutorial und planen einen Gegenangriff zur See, während wir unsere erbittert in der Stadt kämpfenden Infanteristen mit Luftschlägen unterstützen.

Wer sich auf eine Runde von Conflict of Nations einlässt, muss nicht für mehrere Monate oder Jahre Zeit investieren: Jeder Server hat eine begrenzte Lebensdauer, nach welcher der Konflikt entschieden und der Krieg vorbei ist. Es einmal auszuprobieren lohnt sich also definitiv für jeden Strategie-Fan da draußen. Hier geht es direkt zum Spiel, wo Sie sich kostenlos registrieren und direkt im Browsergame loslegen können.