Spieletest: Rage War

Rage War Test Aufmachercollage
12. September 2017

Rage War verspricht, dass Sie als gestrandeter Zeitreisender ein Reich für die Ewigkeit durch mehrere unterschiedliche Epochen führen können. Dabei geht es von der Steinzeit bis in neuere Gefilde und bringt neben dem Aufbau einer zentralen Stadt auch spannende Echtzeitkämpfe im Stil von Tower Defense mit. Wir haben das Browsergame für Sie angespielt.

Eine Zeitreise in die Vergangenheit

 Der Aufbau der Stadt in Rage War ist später für die Verteidigung wichtig.

Bevor es in Rage War auf das Schlachtfeld geht, muss zunächst einmal eine grundlegende Infrastruktur aufgebaut werden. Das Spiel führt dazu durch verschiedene Tutorial-Aufgaben, in denen erste Gebäude und Straßen für die Stadt errichtet werden. Dabei kommen verschiedene Ressourcen zum Einsatz, die natürlich im Spielverlauf auch verdient werden wollen.

 Der Technologiebaum führt durch mehrere Epochen.

Die Forschung darf natürlich auch in Rage War nicht vernachlässigt werden. Neue Technologien ermöglichen neue Gebäude und Militäreinheiten. Mit dem Aufbau der Stadt werden auch erste Spielmechaniken klar: Gebäude produzieren in regelmäßigen Abständen Ressourcen, die händisch abgeholt werden müssen. Damit lassen sich weitere Gebäude errichten, Technologien erforschen und in entsprechenden Bauwerken Militäreinheiten rekrutieren. Mit diesen können wir später auf Kriegspfad gehen.

Mit Kultur nach vorn

 Ohne Kultur bleibt Ihr Reich in Rage War irgendwann stecken.

Kultur ist ein weiterer Faktor, der die Zivilisation in Rage War am Leben hält. Verschiedene Faktoren wirken sich auf die Kultur aus – haben Sie nicht genug davon, können Sie keine neuen Militär- und Produktionsgebäude errichten. Entsprechend ist es wichtig, diesen Wert immer im Auge zu behalten.

 Die Teile der Zeitmaschine sind zerstreut. Sie einzusammeln ist ein wichtiges Ziel.

Mit genügend Dorfbau unter dem Gürtel entlässt uns Rage War endlich auf die Weltkarte. Zunächst zeigt uns eine Videosequenz, dass die Teile der Zeitmaschine über die ganze Spielwelt verstreut wurden. Entsprechend liegt es an uns, diese im Rahmen einer langfristigen Kampagne zu finden. Dazu muss allerdings für jedes Bauteil eine Landmasse erobert werden – es wird also viele spannende Missionen geben, bis das Gerät wieder vereint ist.

 Die erste Insel ist ein reines Tutorial zum Kennenlernen der Truppen.

Zunächst müssen wir die Tutorial-Insel durchspielen. Hier geht es als erstes gegen relativ einfache Gegner, die dabei helfen, unterschiedliche Einheiten sowie deren Stärken und Schwächen kennenzulernen. Dabei gibt es eine Menge Einheiten, die erst im späteren Spielverlauf freigeschaltet werden – deren Stärken aber jetzt schon beeindrucken.

 Truppen in Rage War werden verletzt oder ermüden.

Die Kämpfe sind schnell und brutal, wenn die falsche Taktik vorliegt. Schnell werden die Tutorial-Aufgaben anspruchsvoller und verlangen den Einsatz komplexerer Taktiken. Da sich die Front wechseln und Angriffe von zwei unterschiedlichen Seiten organisieren lassen, haben Kämpfe mit den Truppen und ihren unterschiedlichen Stärken und Schwächen eine Menge Tiefgang.

 Das Luftschiff ist ein stilvolles Reisegefährt in Rage War.

Zwischen der Zeit auf dem Schlachtfeld wollen Truppen neu aufgebaut und das eigene Dorf vorangebracht werden. Dazu bringt Rage War ein nettes Quiz-Minispiel mit, bei dem Sie Ihren Einwohnern in regelmäßigen Abständen fragen beantworten können, um zusätzliche Ressourcen zu verdienen. Weitere Abenteuer verspricht das Spiel auch noch: Wenn erste Angriffe auf die eigene Festung kommen, muss der Aufbau der einzelnen Bauwerke die zentrale Burg schützen. Und spätere Epochen bringen mit Luftschiffen und Holzpanzerwagen spannende neue Möglichkeiten.

Wenn Sie Aufbaustrategie und Tower Defense mögen, sollten Sie Rage War auf jeden Fall ausprobieren. Hier geht es direkt zur kostenlosen Registrierung, damit Sie gleich loslegen können.