Denkspiel Mastermind: Woher kommt das Super-Hirn-Spiel?

26. Januar 2018

Es war im Jahr 1970, als der israelische Techniker Marco Meirovitz die Idee zu dem Denkspiel Mastermind hatte. Es handelt sich dabei um ein einfaches aber komplexes Knobelpiel, das mittlerweile in einer Reihe leicht variierender Denkspiele kostenlos am PC gespielt werden kann. Mastermind ist schon als echtes Brettspiel so beliebt gewesen, dass bis ins Jahr 2000 über 55 Millionen verkaufte Exemplare in 80 Ländern zu verzeichnen sind.

Mastermind ist ein mehrfach mit Preisen gekröntes Spiel. In Deutschland werden die Mastermind-Denkspiele unter dem Namen SuperHirn oder Variablo vertrieben. Das Spielprinzip des Denkspiels ist gleich geblieben, es kann als Brettspiel sowohl von zwei als auch von vier Spielern gespielt werden.

 

Mastermind: Bei diesem Denkspiel ist der Code zu knacken.

Das Spiel funktioniert nach einem simplen Prinzip: Ein Spieler legt eine vierstellige Kombination aus Farben fest. In den meisten Varianten wird aus insgesamt sechs unterschiedlichen Farben ausgewählt. Der oder die anderen Spieler versuchen nun herauszufinden, um welchen Farbcode es sich handelt. Beim ersten Rateversuch, handelt es sich noch um eine rein zufällige Setzung, doch indem weiße Stifte markieren, dass eine Farbe richtig ist und schwarze Stifte, dass sowohl Farbe als auch Position richtig bestimmt sind, nähert sich der Spieler immer mehr der Lösung an.

Am PC übernimmt der Computer die Rolle des codierenden Spielers und legt den Code fest. Während die Denkspiele bei der Lösung durch Menschen meist zehn oder mehr Versuche erfordern, ist es theoretisch möglich, dass in lediglich fünf Spielzügen die Lösung errungen wird.

Um Mastermind noch ein wenig komplizierter zu machen, existieren mittlerweile auch Versionen mit fünf oder mehr Steckplätzen sowie acht Farben. Die Zahl möglicher Kombinationen steigt hierdurch erheblich an und das Knobelvergnügen kann teilweise mehrere Stunden vor dem PC mit dem Denkspiel in Anspruch nehmen.