Legends of Honor: Das neue Mittelalter-Strategiespiel im Test

Legends of Honor Spieletest Quelle Goodgame Studios
29. Januar 2016

Der Kampf um Ruhm und Ehre startet neu: Goodgame Studios haben mit Legends of Honor ein Browsergame für Freunde langfristiger Aufbaustrategie und diplomatischer Intrigen herausgebracht. Wir haben es angespielt, um Ihnen einen Eindruck zu verschaffen, wie sich die Errichtung und Verteidigung einer mittelalterlichen Burg anfühlen.


Die Burg ist anfangs noch recht nackt, wächst aber schnell.

Legends of Honor beginnt mit einem Tutorial, bei dem zunächst eine Burgdame die Grundzüge des Burgbaus und der Rekrutierung einer Armee erläutert. Unter ihrer Anleitung ziehen Sie die ersten Gebäude hoch und sammeln erste Truppen. Der schnelle Aufbau eines schlagkräftigen Heers für Angriff und Verteidigung ist in diesem Spiel wichtig: Gnadenloser Kampf von Spieler gegen Spieler (PvP) gehört ganz klar zum Konzept von Legends of Honor.


Das Spiel setzt auf realistische Mittelalter-Truppen.

Direkt fällt auf, dass in Legends of Honor ein anderer Stil vorherrscht als in anderen Titeln von Goodgdame Studios: Statt Recken in Comic-Grafik, wie etwa in Goodgame Empire, befehligen Sie hier einen Helden, der wie ein richtiger Ritter aussieht, und Truppen, die tatsächlich direkt aus dem Mittelalter stammen könnten – inklusive einfacher Bauern mit ihren Sensen als Waffen.


Die drei Fraktionen von Legends of Honor.

Schon ziemlich am Anfang des Spiels müssen wir uns in Legends of Honor einer von drei Fraktionen anschließen. Diese Entscheidung bewirkt, wer uns später Aufgaben erteilt, und Allianzen können nur innerhalb der Fraktionen gebildet werden. Es ist also schnell unmöglich, dass wir uns mit allen Nachbarn verbünden, da sich diese auf verschiedene Fraktionen verteilen.


Die Burg wächst schnell weiter, hat hier aber noch Raum für Gebäude.

Mit jeder neuen Aufgabe, die das Spiel stellt, wächst Ihre Burg. Im Hof finden Produktionsgebäude, Lagerstätten und die Kaserne Platz. Sie haben nicht nur mit verschiedenen Ressourcen zu jonglieren, sondern auch Zufriedenheit in der Bevölkerung herzustellen. Alle Einheiten sind zudem verbesserungsfähig oder Sie können diese mit temporären Ausrüstungsgegenständen aufwerten.


Angriff auf andere Spieler ist das A und O in Legends of Honor.

Im Spielverlauf geht es eigentlich weniger um den Kampf gegen die vom Computer gesteuerten Banditen auf der Weltkarte, sondern um den Krieg gegen andere Spieler und Allianzen. Gerade zu Anfang ist natürlich noch keine gewachsene Spielergruppe da, um einem einzelnen Burgherrn Rückhalt zu geben. Einige kleinere Überfälle auf Nachbarburgen verursachen Ihnen dennoch keine Probleme.

Dank verbesserter Axtkämpfer sind erste Raubzüge bei uns erfolgreich und bringen zwar kaum Beute, dafür aber Ehrenpunkte, mit denen parallel zum regulären Erfahrungspunktesystem Stufen erklommen werden.

Mit Legends of Honor haben die Goodgame Studios erneut ein Spiel herausgebracht, das vor allem für langfristige Strategen gedacht ist, die sich nicht scheuen, Geflechte aus Allianzen und Feindschaften aufzubauen und zu pflegen. Wenn Ihnen der mittelalterliche Stil gefällt, finden Sie hier die Möglichkeit, sich direkt zu registrieren und loszulegen. Mögen Sie es lieber etwas bunter, sollten Sie einen Blick auf Nords: Heroes of the North werfen, das ähnlich aufgebaut ist, aber mit mehr Humor und einem comichaften Stil aufwartet.