Reingeklickt in goalunited PRO Teil 1: Einstieg ins Manager-Leben

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14. August 2015

Als nächster Schritt in der Entwicklung von goalunited soll goalunited PRO die Manager-Simulation ein wenig übersichtlicher gestalten, dabei aber die enorme Spieltiefe des Vorgängers beibehalten. Anlässlich des Starts der neuen Version haben wir uns einmal in das Browsergame um die harten Zahlen hinter dem Fußballsport reingeklickt.

Im Spiel angekommen erhalten wir direkt ein Angebot unseres neuen Vereins, den es aufzubauen gilt. Der S.V. Werder Neustadt an der Aisch hat einen Bolzplatz ohne Tribünen, eine Mannschaft aus Amateuren und nicht viel mehr als das. Ein Tutorial führt allerdings direkt durch die ersten Schritte, die den Anfang vom Aufstieg des Teams bedeuten könnten. Dabei fällt positiv auf, dass die Fülle an Optionen, mit denen sich das Vereinsgeschick lenken lässt, von vornherein zur Verfügung steht. Es bleibt zwar ratsam, sich an das Tutorial zu halten, theoretisch könnten wir aber auch auf eigene Faust agieren.

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Noch ist unser Heimatstadion nur ein leerer Bolzplatz irgendwo im Nichts.

Zunächst fordert das Tutorial von goalunited PRO auf, eine Formation festzulegen. Für Anfänger-Manager stehen dabei nur zwei Varianten zur Auswahl, 4-4-2 und 4-3-3. Ein Klick und die offensive Doppelspitze ist Teil der Taktik beim nächsten Match. An der Mannschaftsaufstellung wird dabei zunächst nicht gerüttelt, sie orientiert sich ohnehin an der Stärke der einzelnen Spieler. Bei Bedarf lässt sie sich allerdings sehr kleinteilig kontrollieren – bis hin zur Tagesform der einzelnen Akteure.

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Aufstellung und Formation sind in goalunited PRO ein wichtiger Teil der Spielplanung.

Als erstes Match steht als Teil des Tutorials ein Testspiel gegen einen Verein mit dem relativ nichtssagenden Namen Football United. Das Spiel geht los und es wird schnell klar, wie sehr goalunited PRO auf Realismus setzt: In Echtzeit ticken die Sekunden auf dem Live-Ticker voran. Regelmäßig wirft das Spiel dabei Ereignisse aus, die sich durchaus spannend nachlesen lassen und ein wenig das Gefühl der Bundesligakonferenz im Radio aufkommen lassen.

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Schon in der vierten Minute fängt sich ein Spieler der Gurkentruppe von Football United eine gelbe Karte ein.

Da 90 Minuten eine lange Zeit sind und der Manager ohne Aktionskarten, die wohl erst auf höherem Level Teil des Spiels werden, keinen Einfluss auf die Partie nehmen kann, widmen wir uns anderen Dingen. Das Stadion will ausgebaut werden und erhält im praktischen Editor direkt zwei Holztribünen, welche die Fankapazität von 500 auf mehr als 3.000 erhöhen. Außerdem werden der Vereinsname geändert und eine Bushaltestelle in Auftrag gegeben.

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Der Stadion-Editor macht durchaus was her und ist vor allem äußerst praktisch.

Da noch nicht einmal die erste Halbzeit rum ist und unsere Mannschaft bereits führt, bleibt Zeit, sich noch weiteren organisatorischen Posten zu widmen. Als Nicht-Premiumnutzer können wir das Training in goalunited PRO für drei Tage im Voraus planen. Da die Mannschaft aus Amateuren besteht, ist nur Zeit für zwei Trainingsblöcke pro Tag. Vormittags stehen somit verschiedene Techniken auf dem Programm, der Abend wird für Konditionstraining reserviert – damit die Mannschaft auch über längere Strecken durchhält.

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Dieser Trainingsplan soll vor allem in die zweiten Halbzeiten hineinwirken.

Unsere Mannschaft gewinnt das Spiel gegen Football United schließlich mit 5:1. Ein Versuch, in der Halbzeitpause einen besonders erschöpften Stürmer auszuwechseln, scheitert allerdings. Eventuell ist auch dies eine Aktion, die nur für weiter fortgeschrittene Trainer existiert.

Es gibt kaum ein Browsergame, in dem das Management einer Sportmannschaft so detailliert dargeboten wird, wie goalunited PRO. Dennoch ist die Nutzeroberfläche übersichtlich genug, um den Einsteiger nicht zu überfordern. Was wirklich Spannung bringt, ist der Live-Ticker, gerade, weil er in Echtzeit läuft. Wie sich diese Spannung auswirkt, wenn ein Match gegen einen menschlichen Gegner ansteht, werden wir im nächsten Teil dieser Reihe beleuchten. Bis dahin muss das Team allerdings noch viel trainieren.