Reingeklickt in Monkey Bay: Erste Eindrücke Teil 1

Monkey Bay reingeklickt Inselreich Quelle Upjers
29. April 2015

Monkey Bay ist ein neues Browsergame um Piraten und Abenteuer auf hoher See. Von Jo-Mei entwickelt und unter dem Publisher Upjers ins Netz gebracht, läuft das Spiel derzeit in der offenen Beta und wird entsprechend derzeit ausgiebig getestet. Wir haben einen Blick hineingeworfen und können mit Fug und Recht behaupten: Das macht Lust auf mehr!

Zunächst einmal liegt in Monkey Bay natürlich die eigene Pirateninsel im Zentrum des Geschehens. Die ist in einer Mischung aus zweidimensionalen und dreidimensionalen Grafiken farbenfroh in Szene gesetzt. Zu Anfang ist sie allerdings auch ziemlich dicht bewachsen und mit Felsen übersät. Diese können wir allerdings wie auch unsere Gebäude bei Bedarf verschieben – nach ein wenig Aufräumarbeiten können wir schon mit dem Ausbau unseres Piratennests beginnen.

Direkt zu Anfang wird in Monkey Bay klar, dass es keine Schonfrist gibt: Um unsere Insel herum sehen wir Nachbarinseln, die anderen Spielern gehören. Schnappen wir uns diese, gehören sie uns und liefern regelmäßig Rohstoffe – zumindest solange, bis ein anderer Spieler sie uns mit einem erfolgreichen Angriff wieder abnimmt. Außerhalb der Reichweite unseres Leuchtturms wechseln die Inseln anderer Spieler hin und her. Diese können wir ebenfalls überfallen, allerdings nur, um deren Rohstoffe zu plündern, nicht, um sie zu behalten.

Monkey Bay reingeklickt Inselreich Quelle Upjers

Ein Inselreich in Monkey Bay will erobert und dann gehalten werden.

Raubüberfälle stehen im Piratenleben von Monkey Bay also auf der Tagesordnung – und der Ausbau unserer eigenen Insel wird sehr wichtig. Unsere eigene Insel ist für andere Spieler ein potenziell zu lösendes Towerd-Defense-Level. Dieses wollen wir natürlich so schwer wie möglich machen, damit uns die anderen Spieler nicht unsere mühsam erstohlenen und abgebauten Rohstoffe stehlen und wir Herr unserer Nebeninseln bleiben.

Zu Anfang sind Angriff und Verteidigung in Monkey Bay noch simpel: Unsere Insel hat ein paar schwache Verteidigungsstrukturen und unser Boot fasst zehn einfache Piraten, die im Kampf immer auf das nächstmögliche Ziel zurennen, um es mit dem Säbel zu attackieren. Sobald wir aber einmal Kanonenkugeln und eine mächtige Gorilladame mit auf Beutezug nehmen können, haben wir im Kampf auch die Möglichkeit, aktiv ins Geschehen einzugreifen: La Gorilla und Kanonenkugeln lassen sich von uns steuern. Wir gehen also auf die ersten erfolgreichen Überfälle gegen arglose Nachbarn, die sich zu wenig Gedanken über die Anordnung ihrer Insel gemacht haben. So schreiten wir im Spiel schnell voran.

Monkey Bay reingeklickt Steckbrief Pirat Quelle Upjers

Der einfache Pirat ist das Rückrat der Angriffstruppen in Monkey Bay.

Die Gorilladame zu beschwören kostet Zeit: Zehn Minuten verbringen wir damit, zwischendurch eine kleinere Attacke mit einer reinen Piraten-Crew zu verbringen, danach können wir mit Affen-Unterstützung wieder härter zuschlagen. Da die Inseln immer wieder wechseln, haben wir bei der Wahl unseres Ziels viel Freiheit: Unter einer Beute von 5.000 Goldmünzen und Brathähnchen, den beiden Hauptressourcen von Monkey Bay, laufen wir keine Insel an. So erspielen wir uns nach und nach mehr Rohstoffe, mit denen wir auf unserer Insel mehr Platz schaffen und bessere Gebäude bauen können.

Monkey Bay reingeklickt Entermannschaft geht an Bord Quelle Upjers

Unsere Entermannschafft besteigt das Boot für die nächste Kaperfahrt.

Mit jedem Überfall auf unsere eigene Insel erhalten wir die Möglichkeit, den Kampf noch einmal anzusehen. So werden schnell Schwachpunkte unserer Verteidigung sichtbar und wir beginnen, neue Ideen umzusetzen. Verschiedene Strategien in der Verteidigung können in Monkey Bay zum Sieg führen – wir entscheiden uns dazu, unsere Gold- und Brathähnchenvorräte mit einer Mauer zu schützen. Unsere Insel kann durch die Zerstörung des Hauptgebäudes zwar relativ leicht besiegt werden, an unsere Ersparnisse kommen andere Spieler so aber nicht.

Monkey Bay reingeklickt erfolgreicher Kampf Quelle Upjers

Trotz schwerer Verluste ist dieser Angriff erfolgreich.

Was bei Monkey Bay schnell auffällt ist, wie viel Spaß das Spiel selbst macht: Die Mischung aus Tower-Defense und Piraten-Abenteuer erfreut mit jedem Überfall. Am Morgen die von anderen Spielern übernommenen Inseln zurückzuerobern ist so keine lästige Pflicht, sondern bereitet echte Freude – auch im späteren Spielverlauf, wie sich im nächsten Teil dieses Artikel zeigen wird. Wenn das fertige Spiel so wird, wie diese Beta, hat das Ganze echtes Hit-Potenzial. Hier können Sie sich kostenlos für die offene Beta anmelden und ebenfalls direkt im Browser loslegen. Wenn Sie ein paar Tipps zum Einstieg benötigen, haben wir hier Tipps für den Angriff und für die Verteidigung für Sie zusammengestellt.