Reingeklickt in Monkey Bay: Erste Eindrücke Teil 2

Monkey Bay Reingeklickt Teil 2 Voodoo Priesterin groß Quelle Upjers
6. Mai 2015

Mit wachsender Macht entsteht in Monkey Bay wachsende Verantwortung: Je mehr Inseln wir erobern, desto häufiger kommen die Truppen der vorigen Besitzer vorbei und verlangen diese zurück. Meist mit Säbel, Kanonenkugeln und einem wilden Gorilla im Gepäck! Im ersten Teil dieses Artikels haben wir angefangen, unser Inselreich in dem Browsergame aufzubauen. Jetzt müssen wir es verteidigen.

Die Inseln unserer Nachbarn sind automatisch mit Spielern besetzt, die ein ähnliches Level haben wie wir selbst. Dadurch bleiben die Kämpfe stets halbwegs fair – kommt jemand mit zwei Leveln mehr auf dem Buckel vorbei, kann es aber durchaus schwierig werden. Schaffen wir eine Insel so gar nicht, können wir sie sogar gegen die eines anderen Spielers austauschen. Festhängen können wir so also nicht, allerdings können durchaus mächtige Spieler Angriffe auf uns durchführen.

Je mehr Reichtümer wir in Monkey Bay ansammeln, desto interessanter werden wir für andere Piraten: Diese wollen natürlich unsere Schätze rauben, wie wir es ebenfalls mit wohlhabenden Gegnern tun. Entsprechend setzen wir unsere Verbesserungen immer zuerst in den defensiven Gebäuden um. Nur wenn wir Gold und Brathähnchen ansparen können, ist ein weiterer Ausbau unserer Insel möglich. Dazu müssen wir die Vorräte verteidigen und errichten mit unseren begrenzten Möglichkeiten eine Mauer um sie herum. So kommen langsam auch mächtigere Gebäude und Einheiten in unseren Besitz.

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Die Voodoo Priesterin kann in Monkey Bay viel Schaden austeilen.

Unsere Mauer ist zwar erfolgreich darin, Diebstähle unserer Ressourcen zu verhindern, schützt uns aber nicht vor dem Verlust unserer Rohstoffinseln: Werden im Kampf mehr als die Hälfte der Gebäude oder das Hauptgebäude zerstört, gilt der Angreifer als Sieger. Wenn dabei die Rohstofflager heil bleiben, bringen die Piraten keine Beute heim – ist die Insel in Reichweite des Leuchtturms, verliert der Verteidiger allerdings eine seiner Rohstoffinseln.

Monkey Bay Reingeklickt Teil 2 Sieg groß Quelle Upjers

Eine eroberte Insel in Monkey Bay bringt Rohstoffe und manchmal auch Land.

Wann immer wir eine Weile nicht am Computer gesessen haben und zurückkehren, stellen wir fest, dass unser Inselreich eine Ecke geschrumpft ist: Andere Spieler in unserem Levelbereich haben sich unsere Rohstoffinseln unter den Nagel gerissen. Erobern wir diese zurück, ist die Lage wieder andersherum und sie sehen uns als die Angreifer. Ein Tauziehen beginnt.

Monkey Bay Reingeklickt Teil 2 Inselfestung groß Quelle Upjers

Manche Insel in Monkey Bay ist schwieriger zu erobern, als es zunächst scheint.

Bei diesem Tauziehen lernen wir unsere Gegner kennen und es entstehen unausgesprochene Feindschaften: Wir kämpfen immer wieder mit denselben Spielern um unsere Rohstoffinseln. Wer diese zuerst geraubt hat, ist dabei schnell vergessen und eigentlich egal. Manchmal beißen wir uns an der cleveren Verteidigung eines Gegners immer wieder die Zähne aus und müssen unsere Kräfte vor dem nächsten Angriff sammeln, mal ist es andersherum und die feindlichen Attacken zerschellen an unseren Mauern und Kanonenstellungen.

Monkey Bay Reingeklickt Teil 2 Insel besiegt groß Quelle Upjers

Mit der richtigen Taktik und etwas Glück fällt auch die beste Verteidigung in Monkey Bay.

Natürlich könnten wir diese Feindschaften in Monkey Bay schnell beenden, indem wir eine feindliche Insel durch die eines zufällig ausgewählten anderen Spielers ersetzen lassen. Dies würde der Sache jedoch ihren Spaß nehmen. Und unsere Gegner sehen es offenbar genauso, denn von Level 12 an sehen wir fast nur noch dieselben Spitznamen auf unserer Meereskarte. Das macht Spaß und dürfte für den Fall einer Allianzgründung für noch weit mehr Interaktionen sorgen.

Monkey Bay ist derzeit zwar noch in der offenen Beta, also nicht ganz fertig, sorgt aber schon für jede Menge gute Laune. Vor allem die von anderen Spielern geschaffenen Inseln, die wir im Stile eines Tower-Defense-Spiels überfallen, sorgen für jede Menge Abwechslung und weit mehr Taktik, als es zunächst den Anschein haben mag. Wenn Sie das Spiel selbst ausprobieren wollen, können Sie sich hier kostenlos für die offene Beta von Monkey Bay registrieren und direkt im Browser loslegen. Benötigen Sie noch eine Einstiegshilfe, gibt es die hier für den Angriff und hier für die Verteidigung. Viel Spaß beim Plündern!