Ritter Arthur und die Artus-Legende

Wer Ritter werden wollte, musste durch eine harte Schule gehen -Quelle: fotolia
14. September 2011

Ritter wie der Ritter Arthur mussten im Mittelalter zahlreiche hohe Ideale erfüllen und galten als Beschützer der Armen und Schwachen. Dafür unterzogen Sie sich einer strengen, mehrjährigen Ausbildung, die bereits im Alter von sieben Jahren begann. In diesem Alter wurde der Sage nach auch Ritter Arthur an den Hof eines Fürsten geschickt, dem er als Edelknabe diente. Dabei wurden ihm die feinen höfischen Sitten beigebracht und er bekam eine höhere geistige Bildung, die größtenteils aus der Kenntnis der Bibel, Musik, Gesang und Saitenspiel bestand. Lesen und Schreiben dagegen lernten die Ritter selten.

Die Hauptaufgabe der Edelknaben bestand aber darin, ihre körperliche Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit zu schulen. Viele Stunden am Tag verbrachten sie mit laufen, reiten und schwimmen sowie Übungen mit Schild, Schwert und Lanze. Im Alter von 14 Jahren wurde der Edelknabe zum Knappen befördert. Erst mit 21 Jahren durfte er auf den Höhepunkt und das Ende seiner langwierigen Ausbildung hoffen: den Ritterschlag.

Wer Ritter werden wollte, musste durch eine harte Schule gehen -Quelle: fotolia

Wer Ritter werden wollte, musste durch eine harte Schule gehen.

Neben dem Kriegsdienst für ihren Dienstherren gehörte es zu den Aufgaben der Ritter, um die Gunst einer Dame am Hof zu werben, die sie jedoch in der Regel nicht erhörte. Nicht umsonst wurde der Minnedienst als mühevolle Aufgabe angesehen, der ein Ritter sich unterziehen musste.

Während die frühen Ritter oft aus Langeweile oder Habgier kleinere Kriege und Fehden führten, galt es später als Aufgabe der Ritter, edel und tugendhaft zu sein. Sie waren ihrer Dame ergeben, schützten die Schwächeren und hatten sich der gerechten Sache verschrieben.

Diese Darstellung eines Ritters findet sich auch im Klick-Management-Spiel Ritter Arthur, der sicher dem Artus der Sage nachempfunden ist. Arthur übernimmt die Aufgabe, die holde Prinzessin vor den Gefahren auf ihrer Reise zu beschützen: Sie muss zu ihrem schwer erkrankten Vater, aber das Land wurde durch einen Tornado verwüstet. Außerdem treibt ein gefährlicher Drache sein Unwesen, der bereits mehrere Menschen getötet hat und noch etliche weitere töten wird, bevor er sich wieder zur Ruhe legt. Ritter Arthur will die Prinzessin begleiten und dafür sorgen, dass ihr kein Leid geschieht. Als Belohnung dafür winkt ihm, wonach sich jeder Ritter sehnte: Ein eigenes Schloss oder eine Burg.